HABIS:Wegfall Freizone, Änderungen an Schnittstellen

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HZO-Schnittstelle

HABIS Zoll bedient je nach Rolle des Kommunikationspartners unterschiedliche Nachrichten-Szenarien zu den Ladestellen, den Anmeldern der Willenserklärungen und den EVUs. Da die EVUs oftmals die Zollanmeldungen für ihre Kunden selbst vornehmen, fallen in vielen Fällen für die beiden letztgenannten Rollen die Szenarien zusammen.

Das Nachrichten-Szenario für den Seezollhafen unterscheidet sich in einigen Punkten von dem der Freizone. Die Unterschiede sind für die verschiedenen beteiligten Kommunikationspartner hier zusammengestellt. Das Seezollhafen-Szenario wird angewendet für alle Willenserklärungen ab Versanddatum 1.1.2013, auch wenn diese bereits vorher angemeldet werden. Das Freizonen-Szenario wird nur noch bedient für Willenserklärungen mit geplantem Versanddatum in 2012.

Änderungen für Ladestellen

  • In der Freizone wird die Überlassung per Nachricht WE-Status mit Statuswert "Überlassen" an die Ladestellen gemeldet, im Seezollhafen aber mit einer Nachricht UM-Ueberlassungsmitteilung.
  • In der Freizone wird im vgVV vor der Überlassung die Nachricht WE-Status mit Wert "Verladefreigabe" an die Ladestellen gesendet, die gibt es im Seezollhafen nicht.

Änderungen für Anmelder

  • Ab Versanddatum 1.1.2013 werden von HZO nur noch Willenserklärungen mit den zugelassenen Zollverfahren akzeptiert, und nur für den Bahnversand im KV. Eine Auflistung der zugelassenen Zollverfahren findet sich hier.
  • Bisher musste in den Willenserklärungen für den Seezollhafen zu jeder Warenposition eine ATB-Nummer angegeben sein. Zukünftig kann auch stattdessen ein Vorpapier angegeben werden.
  • Die Angabe von ATA-Nummern wird in Willenserklärungen mit Zollverfahren Abf-Atlas nicht mehr akzeptiert.
  • Im Seezollhafen war bisher nur eine Zollregistriernummer pro Warenposition erlaubt, künftig können zwei angegeben werden.

Änderungen für EVUs

Es gibt keine Schnittstellen-Änderungen für EVUs in Bezug auf das Seezollhafen-Szenario. Alle Verfahren für die Freizone, den WLV und den Bahnempfang laufen aus dadurch, dass es dafür keine Willenserklärungen mehr geben wird.

Auftrags-Schnittstellen

Es handelt sich hier um

  • die Schnittstellen der EVUs zu HABIS Classic, das sind die Auftragsschnittstellen der DBSR-Systeme LPK und ZAB sowie die TD04-EVU-Schnittstelle, und
  • die TD01-Schnittstelle zu den Ladestellen.

Offen ist noch, ob mehr als eine ATLAS-Registriernummer pro Ladeeinheit in den Auftragsdaten mitgegeben werden muss. Nur dann wäre eine Erweiterung der Schnittstellen erforderlich, ansonsten gibt es keine strukturellen Änderungen an den Nachrichten. Eine Klärung erfolgt bis Ende September 2012.

Inhaltlich ändert sich für die bisherigen Freizonen-Ladestellen, dass in der Eingangsbenachrichtigung (TD01-Nachricht EB) eine ATB-Nummer für die befristete Verwahrung im Seezollhafen mitgegeben werden kann.

Auch für die EVUs ergeben sich keine Änderungen an der Kommunikation. Es wird weniger HA-Nummern in den Auftragsdaten geben als bisher, und Änderungen von Aufträgen werden zurückgewiesen, wenn dabei das Versanddatum von 2012 zu 2013 oder umgekehrt geändert werden soll.

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